…to be coming home again

03. Mai 2009

Liebe Freunde,

nach einer letzten wunderschönen Woche in Sydney sind wir seit Mittwoch sind wir zurück auf heimatlichem Boden und genießen den wunderschönen Frühling und das saftige Grün! Wir freuen uns auf Anrufe und Besuche. In den nächsten Tagen werden wir Katharinas Handy wieder anmelden und dann könnt ihr uns unter der alten Nummer (0179.9714404) erreichen. Bis dahin probiert es doch bei unseren Eltern, wo wir uns zurzeit durchfuttern!

Eben haben wir zusammen unseren Geschenkekoffer von der Hochzeit aufgemacht und uns riesig über die tollen Geschenke gefreut! Vielen Dank!

Lucky

27. April 2009

anhoeren!

Onkel und Tante in Perth

26. April 2009

First things first: Wir sind ONKEL und TANTE, ja wir hoeren auf diese Hoheitstitel! Zu verdanken haben wir das Lucas Cian Wesner, Sohn der Beate und des Michaels. Wir nehmen unsere Onkel und Tante Aufgabe sehr ernst, und suchen hier schon in Chinatown nach billigem, antipaedagogischem, batteriebetriebenem Plastikspielzeug, was ne Menge Krach macht. Ne ehrlich wir freuen uns so! Und sind jetzt unwiederbringbar unseres Jugenddaseins beraubt. - Der Onkel- und Tanten-Titel beendet alle restlichen Ansprueche auf postpubertaere Lebenskonzepte. Wir sind ohne das wir das wollten eine Generations aufgestiegen. Nein ich habe nicht meine Midlife Crisis, aber ich war etwas nachdenklich die letzten Tage…

Wir sind in Perth, und wohnen in einem Backpacker-Hostel. Zuvor Haben wir bei Freunden von Matthias Langhans gewohnt, super nette Leute, die ohne uns zu kennen, uns fuer eine Woche aufgenommen haben. Ich bin froh, dass wir auf unserer Reise die Backpacker-Hostels bisher umgangen haben, denn es ist unangenehm morgens auf dem Weg zum Badezimmer einen Eiertanz um das Erbrochene der Mitbewohner zu machen, um beim Zaehneputzen sein eigenes Wuergen zu unterdruecken, weil die grossen Brocken im Abfluss stecken… Wie wunderbar war doch der Bulli, aber wir haben ihn verkauft, und geniessen die sehr entspannt Grossstadt und den Kings-Park mitten in der Stadt. Mit dem Bulli sind wir 11000 KM gefahren, was ungefaehr der Wegstrecke von Lemgo nach Jerusalem entspricht. Vielleicht sogar weiter. Den Bulliverkauf mussten wir feier, daher das Bild mit dem weissen Hemd. Wir haben Freunde aus Frankreich hier wiedergetroffen, die wir in Adelaide gennen gelernt haben. Hab gehoert in D’land ist der Fruehling ausgebrochen, bei uns ist ein milder Herbst im vollen Gang. Wir werden uns bald auf den Weg nach Sydney machen, diesmal mit Flugzeug.

Leider

22. April 2009

Hallo liebe Familien und Freunde,

LEIDER hab ich mein Handy im Ozean unbeaufsichtigt baden lassen.

LEIDER haben meine Reanimationsversuche es nicht wieder zum Leben erweckt.

LEIDER sind fast alle eure Nummern auf dem Handy gewesen.

LEIDER haben wir unseren Laptop zum Friends schauen auf unsere Bettdecke gelegt.

LEIDER hat es danach nach geschmolzenem Plastik gerochen.

LEIDER habe ich den Geruch bei der Festplatte lokalisieren koennen, die

LEIDER komische Geraeusche jetzt macht.

LEIDER geht der Rechner nicht mehr.

LEIDER sind da alle eure Mailadressen drauf und

LEIDER auch eure Nummern, als Sicherung vom Handy.

LEIDER muesst jetzt ihr uns schreiben, wenn ihr Mails von uns haben wollt.

Map update

07. April 2009

Wir sind im Südwesten Australiens. Es ist super schön hier. Aber langsam wird es kälter und der Herbst ist im vollen Gang. An der Westküste haben wir eine selbstgeleitete Höhlentour gemacht und sind auf einen 61m hohen Baum geklettert. Das war echt spannend, vor allem weil die Australier, was Sicherheitsbestimmungen angeht, eine andere Schmerzgrenze haben als die Deutschen. Später haben wir in Margaret River die Qualifikation des Surf-Weltcups angesehen. Kranke Wellen, Verrückte die da reingehen. Wir haben auch Bethany Hamilton dort gesehen. Sie ist mittlerweile Profisurferin und hat mit 13 einen Arm an einen Hai verloren. Ich weiß, dass einige von euch ihr Buch “Soul Surfer” gelesen haben. Wir selber sind an dem Tag nicht ins Wasser gegangen, weil die Wellen zu stark waren, selbst direkt am Strand. Dafür waren wir an einem anderen Strand noch body boarden, was einfach so Bock macht!

29. März 2009

In den letzten Tagen haben wir die Wüste zwischen Adelaide und Perth durchquert, um zu den wunderschönen Stränden im Südwesten Australiens zu gelangen. Der Weg hat sich gelohnt…

Eden Valley

23. März 2009

Wir haben in der letzten Woche auf einem kleinen Weinberg in Eden Valley (bei Barossa Valley) gearbeitet- Trauben gepflückt und gepresst, Schafe getrieben und lecker mit den Weinbergbesitzern gegessen. Von hier kommt unglaublich teurer Wein (bis $800 die Flasche) und Thomas hat den zum besten Vinzer der Welt gekürten Mann getroffen, an den wir unsere Trauben geliefert haben. Als wir einen Tag nicht arbeiten konnten, hat Thomas mit dem Vinzer an einer Segelregatta in Adelaide teilgenommen. Es war eine verrückte Woche und sehr interessante Erfahrung.

Die letzten zwei Tage sind wir durch die Flinders Ranges etwas weiter nördlich gefahren und haben dort Outback erlebt mit vielen Kängurus und Straußen. Jetzt sitzen wir bei Maccas in Port Augusta und werden gleich von hier losfahren durch die Wüste nach Perth (noch 2200km) mit Zwischenstops an den besten Surfstränden.

Weinernte!

08. März 2009

In der letzten Woche haben wir Wein in McLaren Vale geerntet, das ist ein grosses Weingebiet suedlich von Adelaide. Koennt mal bei google earth die Region als Satelitenfoto anschauen, da sieht man das Ausmass der Weinberge. Technisch gesehen arbeiten wir zwischen Weinberg und Vinzerei, die Vinzerei fordert am Morgen 2 Tonnen Riesling und die pfluecken wir dann und werden pro Eimer bezahlt. Also am besten so schnell wie moeglich! Die Franzosen im Team sitzen auf ihren Eimern, rauchen eine, plaudern, essen viele Trauben und wundern sich ueber die arbeitswuetigen Deutschen… Ich moechte hier keine Klischees strapazieren, aber so ist es zumindest auf unserem Weinberg. Am ersten Arbeitstag hat es richtig geschuettet. Das war der erste Regen in dieser Region seit ueber 70 Tagen, aber es war unser erster Arbeitstag. Wir waren nass bis auf die Geldscheine im Portemonnaie. Am Ende der Woche sind wir von unserem Chef ausbezahlt worden, der sehr betrunken schien, als er uns das Geld brachte. Unsere Vorarbeiter sind meisten angetrunken und viel zu spaet bei der Arbeit, sie halten sich eine Hund-Dingo Mischung zu fuenft und sind einfach verrueckt - unglaublich, diese Typen. - Einer hat aus Uebermut mit einer Kiste rumgeworfen, die mich so getroffen hat, dass ich mich mit der Winzerschere tief geschnitten habe. Am naechsten Morgen konnte er sich nicht mehr an mich erinnern.

Wir haben eine kleine Gruppe von Jugendlichen hier kennen gelernt, die in einer WG leben und eine Art christliche Lebensgemeinschaft hier haben. Es sind sehr faszinierende Werte, die sie leben wollen und wir haben ne Menge Spass mit ihnen. Sie kommen aus Zimbawe, Indonsien, China und Australien. Wir haben jetzt den Van in ihrer Einfahrt geparkt und haben einen Abend fuer sie gekocht. Die Bilder unten sind von einer Spontanen Tanz-Attacke in ihrem Wohnzimmer. Wir geniessen es hier zu sein und werden naechste Woche leider weiterreisen, um im Barossa Valley auf einem privaten Weinberg zu arbeiten.

Adelaide - auf Arbeit warten

24. Februar 2009

Wir leben seit 2 Wochen auf einem Rastplatz vor Adelaide (das klingt asozial- ist es aber nicht. Der Rastplatz ist schöner als so mancher Campingplatz und umsonst). Wir haben uns bei den Agenturen eingeschrieben und bei vielen Vinzern beworben, aber die Hitzewellen, die die Feuer möglich gemacht hat, hat hier 50% der Weinernte zerstört. (also schnell zu Marktkauf und südaustralischen Wein kaufen, die Preise werden steigen). Wir hatten auch ein Feuer ganz bei uns in der Nähe. Auslöser soll ein Vogel gewesen sein, der auf einer offenen Hochspannungsleitung saß… als seine glühenden Überreste auf den Boden fielen, gabs den kleinen Buschbrand in den Fotos unten… Wir warten hier von Tag zu Tag, dass der Zuckergehalt in den Trauben ein gewisses Niveau erreicht und dann sollte es losgehen mit der Ernte - und hoffentlich haben wir dann Arbeit. In der Zwischenzeit kümmern wir uns um unsere Grundbedürfnisse: Essen aufnehmen, Soffwechsel betreiben, einen Ort finden, um das Stoffwechselendprodukt zu entsorgen, Hygiene vermeiden, regelmäßigen Internetzugang sicherstellen. Wir haben hier wunderbare Menschen kennengelernt, gestern waren wir bei einer Frau eingeladen, die sich um Flüchtlige aus Afghanistan kümmert. Die haben für uns gekocht, wahnsinn! Und wir haben mit ihnen den ersten Geburtstag ihrer Tochter gefeiert. Es war sehr bewegend und hoch interessant ihre Geschichte zu hören, unglaublich, was Menschen Menschen antun können. Also bis bald mal wieder.

T

Great Ocean Road

11. Februar 2009

sind in Adelaide, suchen arbeit. hier Bilder von der great ocean road, mit einer koala kolonie