Jerusalem - Der ganz normale Wahnsinn

08. April 2010

Jerusalem ist krass, nicht nur weil dort die verschiedensten Kulturen auf einander prallen, sondern auch weil die entsprechenden Religionen dort in Ihren Extremformen vertreten sind. Wir waren morgens vor allem Trubel auf dem Ölberg und später beim Gartengrab. Das war wunderschön, anschließend haben iwr uns in der Altstadt ins Getümmel begeben. Nachmittags ging es in die Wüste Negev, nach En Gedi (Dort in der Ecke hat David sich seinerzeit vor Saul versteckt). Wir haben dort David getroffen und er hat uns auf einem Weg in der Wüste an einem Bach entlang zu Wasserbecken geführt. Danach ging es ins tote Meer, zu den üblichen Touristen Bildern. Übernachtet haben den nächsten Tag am See Genezareth um anschließend in einen Nationalpark in den Golanhöhen zu gehen. Jetzt sind wir wieder im Kibuz und müssen morgen Freitag los, um unseren Flug am Samstag zu kriegen. Weil am Shabbat (Samstag) keine öffentlichen Verkehrsmittel fahren müssen wir so früh los… naja also bis bald in Deutschland.

See Genezareth + Jordan

05. April 2010

Da in Deutschland über die Feiertage niemand arbeitet sind die Umstellungen für unsere Kreditkarte, die wir am Freitag vorgenommen haben, noch nicht bearbeitet. Daher können wir kein Auto mit Kreditkarte mieten. Aber wir haben den Geheimtipp eines Mitarbeiters des Kibuz bekommen für ein befreundetes Hinterhof-Auto-Vermietungs Büro. Dort haben wir ein Auto gemietet und sind dann an den See Genezareth gefahren und haben uns kurz am Jordan aufgehalten. Da es immer noch Pessach (passa) ist, haben irgendwie alle frei. Daher ist es schwer ein ruhiges Plätzchen zu finden, was mich (Thomas) echt gestresst hat. Jetzt machen wir heute dafür ein ruhigen Tag, fahren abends nach Jerusalem und übernachten in der Altstadt auf einem Flachdach. Morgen gehts in die Wüste von Engedi (Massada : Zeloten Rückzug + Massenselbstmord). Dort kommt Dave dazu und dann schauen wir mal…. Ich weiß nicht, ob und wann wir das nächste mal online kommen… Bis dann Thomas

Mit dem Fahrrad durch Galiläa

03. April 2010

Da wir nach wie vor Schwierigkeiten haben, unsere Kreditkarten korrekt einzustellen, waren wir die letzten zwei Tage mit geliehenen Fahrrädern in Galiläa unterwegs. Wir haben die arabische und sehr alte Stadt Akko per Fahrrad erkundet und sind nachts ohne Licht über die Autobahn zurück. Weil gerade Pessach ist (Passah) gab es bei McDonald nur Burger mit ungesäuertem Brot. =) Am nächsten Tag haben wir uns Grotten zur Grenze zum Libanon angesehen. Wärend wir rumtouren, muss David im Kibuz beim schwer als Putzfrau arbeiten. Morgen hoffen wir, dass das endlich mit der Kreditkarte klappt und wir endlich ein Auto mieten können.

Kibuz Nes Amin

01. April 2010

Wir sind von Hamburg nach Prag in einer kleinen Propellermaschiene geflogen. War laut, eng und schaukelig. Danach sind wir von Prag nach Tel Aviv geflogen. Hier ist das Passah - Fest im vollen Gang. Es ist interessant, ortodoxe Juden zu sehen, junge Frauen in Militäruniform und viele junge Soldaten, die ihre Maschinengewehre offen mit sich führen. Weil wir uns mit Geldbuchungen auf unsere Kreditkarte vertan hatten, haben wir im Airport von Tel Aviv 4 Stunden gewartet von 4Uhr nachts bis 8 Uhr morgens, um mit unserem Geldinstitut in Deutschland telefonieren zu können. Wir hatten das nötige Geld zum 1.Mai auf unser Konto gebucht, aber leider ist es erst im Laufe des 1. Mai angekommen und deshalb konnten wir den reservierten Mietwagen nicht bekommen. Daraufhin sind wir kurzerhand mit dem Zug zu David gefahren und werden morgen das mit dem Mietwagen regeln. Es ist wunderschön hier, tagsüber warm und nachts frisch, die Avocados sind in den Plantagen nebenan reif. Das Kibuz ist traumhaft schön. Und wir konnten David seine Taylorgitarre bringen. Er hat sich sehr über alle Briefe und Grüße gefreut.

Thomas

Israel

30. März 2010

Wir werden morgen für 10 tage nach Israel fahren. Dafür reaktivieren wir unseren blog.

…to be coming home again

03. Mai 2009

Liebe Freunde,

nach einer letzten wunderschönen Woche in Sydney sind wir seit Mittwoch sind wir zurück auf heimatlichem Boden und genießen den wunderschönen Frühling und das saftige Grün! Wir freuen uns auf Anrufe und Besuche. In den nächsten Tagen werden wir Katharinas Handy wieder anmelden und dann könnt ihr uns unter der alten Nummer (0179.9714404) erreichen. Bis dahin probiert es doch bei unseren Eltern, wo wir uns zurzeit durchfuttern!

Eben haben wir zusammen unseren Geschenkekoffer von der Hochzeit aufgemacht und uns riesig über die tollen Geschenke gefreut! Vielen Dank!

Lucky

27. April 2009

anhoeren!

Onkel und Tante in Perth

26. April 2009

First things first: Wir sind ONKEL und TANTE, ja wir hoeren auf diese Hoheitstitel! Zu verdanken haben wir das Lucas Cian Wesner, Sohn der Beate und des Michaels. Wir nehmen unsere Onkel und Tante Aufgabe sehr ernst, und suchen hier schon in Chinatown nach billigem, antipaedagogischem, batteriebetriebenem Plastikspielzeug, was ne Menge Krach macht. Ne ehrlich wir freuen uns so! Und sind jetzt unwiederbringbar unseres Jugenddaseins beraubt. - Der Onkel- und Tanten-Titel beendet alle restlichen Ansprueche auf postpubertaere Lebenskonzepte. Wir sind ohne das wir das wollten eine Generations aufgestiegen. Nein ich habe nicht meine Midlife Crisis, aber ich war etwas nachdenklich die letzten Tage…

Wir sind in Perth, und wohnen in einem Backpacker-Hostel. Zuvor Haben wir bei Freunden von Matthias Langhans gewohnt, super nette Leute, die ohne uns zu kennen, uns fuer eine Woche aufgenommen haben. Ich bin froh, dass wir auf unserer Reise die Backpacker-Hostels bisher umgangen haben, denn es ist unangenehm morgens auf dem Weg zum Badezimmer einen Eiertanz um das Erbrochene der Mitbewohner zu machen, um beim Zaehneputzen sein eigenes Wuergen zu unterdruecken, weil die grossen Brocken im Abfluss stecken… Wie wunderbar war doch der Bulli, aber wir haben ihn verkauft, und geniessen die sehr entspannt Grossstadt und den Kings-Park mitten in der Stadt. Mit dem Bulli sind wir 11000 KM gefahren, was ungefaehr der Wegstrecke von Lemgo nach Jerusalem entspricht. Vielleicht sogar weiter. Den Bulliverkauf mussten wir feier, daher das Bild mit dem weissen Hemd. Wir haben Freunde aus Frankreich hier wiedergetroffen, die wir in Adelaide gennen gelernt haben. Hab gehoert in D’land ist der Fruehling ausgebrochen, bei uns ist ein milder Herbst im vollen Gang. Wir werden uns bald auf den Weg nach Sydney machen, diesmal mit Flugzeug.

Leider

22. April 2009

Hallo liebe Familien und Freunde,

LEIDER hab ich mein Handy im Ozean unbeaufsichtigt baden lassen.

LEIDER haben meine Reanimationsversuche es nicht wieder zum Leben erweckt.

LEIDER sind fast alle eure Nummern auf dem Handy gewesen.

LEIDER haben wir unseren Laptop zum Friends schauen auf unsere Bettdecke gelegt.

LEIDER hat es danach nach geschmolzenem Plastik gerochen.

LEIDER habe ich den Geruch bei der Festplatte lokalisieren koennen, die

LEIDER komische Geraeusche jetzt macht.

LEIDER geht der Rechner nicht mehr.

LEIDER sind da alle eure Mailadressen drauf und

LEIDER auch eure Nummern, als Sicherung vom Handy.

LEIDER muesst jetzt ihr uns schreiben, wenn ihr Mails von uns haben wollt.

Map update

07. April 2009

Wir sind im Südwesten Australiens. Es ist super schön hier. Aber langsam wird es kälter und der Herbst ist im vollen Gang. An der Westküste haben wir eine selbstgeleitete Höhlentour gemacht und sind auf einen 61m hohen Baum geklettert. Das war echt spannend, vor allem weil die Australier, was Sicherheitsbestimmungen angeht, eine andere Schmerzgrenze haben als die Deutschen. Später haben wir in Margaret River die Qualifikation des Surf-Weltcups angesehen. Kranke Wellen, Verrückte die da reingehen. Wir haben auch Bethany Hamilton dort gesehen. Sie ist mittlerweile Profisurferin und hat mit 13 einen Arm an einen Hai verloren. Ich weiß, dass einige von euch ihr Buch “Soul Surfer” gelesen haben. Wir selber sind an dem Tag nicht ins Wasser gegangen, weil die Wellen zu stark waren, selbst direkt am Strand. Dafür waren wir an einem anderen Strand noch body boarden, was einfach so Bock macht!